Nein und nochmals Nein zur angekündigten Zerstörung den Mont Agou!!!

Eine Bergbau-Scheinfirma auf den Bahamas, jener Inselgruppe, die wegen ihrer Stränge und der Briefkastenfirmen berühmt ist, hat mit der Regierung Togos einen Vertrag abgeschlossen, der den Bauxitabbau auf dem Mont Agou, der höchsten Erhebung Togos (986m), zum Gegenstand hat.

 

Dieser Berg, der sich durch eine besonders üppige Vegetation auszeichnet und reich an Wald- und Obstbaumarten ist (Avocados, Bananen, Kochbananen), an dessen Hängen sich Kakaoplantagen und Dörfer erstrecken, ist im Begriff, um 20 Milliarden CFA-Francs (30 Millionen Euro) an die MM Mining verkauft zu werden.

 

Die Verantwortlichen unterstreichen dabei, dass der Bauxitabbau Arbeitsplätze für junge Leute schaffen, den Bau von Schul- und Gesundheitseintichtungen förden und die Wirtschaft des Landes ankurbeln wird – alles leeres Geschwärtz!

 

Die ortsansässige Bevölkerung lässt sich durch diese Ankündigungen jedoch nicht täuschen. Es wird unterstrichen, dass die Zerstörung dieses Naturjuwels mit massiven sozialen Problemen einhergehen würde. Man erinnert sich zu gut an den katastrophalen Umgang mit dem togoischen Phosphat.

 

Jeder Togolese weiβ, dass der Phosphatabau ein einziges Chaos ist, nicht nur wegen Missmanagement sondern auch wegen Korruption und systematischer ungehemmter Plünderung durch die Machthaber der letzen 40 Jahre.

 

Nach mehr als 40 Jahren Phosphatabbau ist das betroffene Gebiet – das von Hahotoé über Kpogamé bis Kpémé reicht, komplett verwüstet. Die Bevölkerung ist vollständig mittellos, und die Armut in diesem Gebiet hat bedrohliche Dimensionen angenommen. Nicht nur wurden und werden durch den Abraum künstliche Berge geschaffen; man stellt auch fest, dass der boden groβflächig ausgelaugt wurde und die Bewohnerlnnen des Gebiets wegziehen mussten, um anderswo fruchtbares Lansd bewirtschaften zu können. Wasser und Elektrizität sind in dem Gebiet nahezu inexistent, und es fehlt chronisch an Schulen und Gesundheitseinrichtungen. In Kpémé, wo sich die Phosphatfabrik befindet, klagt die Bevölkerung regelmäβig über die unterschiedlichsten gesundheitlichen Probleme. Die Umwelt wird unaufhörlich belastet, die Farbe des Meeres ist ungesund gelblich.

 

Wenn wir uns nicht gegen dieses Vorhaben mobilisieren, dessen einziger Zweck darin besteht, einer Bande unersättlicher Räuber Gelegenheit zu geben, sich weiter zu bereichern, läuft der jetzt noch üppig wuchernde Mont Agou Gefahr, sich in eine Mondlandschaft zu verwandeln, so wie es im Phosphatabbaugebiet bereits der Fall ist.

 

Werden wir aktiv, um dieses Unterfangen zum Scheitern zu bringen, das mit Sicherheit die Vernichtung einer einzigartigen Biodiversitätsressource nach sich ziehen wird: unterzeichnen wir diese Petition und leiten wir sie an Freunde und Bekannte weiter, in der Hoffnung, dass die Verantwortlichen in Togo zur Vernunft kommen.

 

Senden Sie uns Ihre Unterschriften und teilen Sie die Reaktionen unserer Lesern mit.

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Mt. Agou, vue de loin
Mt. Agou, vue d'une maison
Vue lointaine d'une village sur le Mt. Agou
Mt. Agou, le plut haut sommet du Togo
Villages sur le Mt. Agou
Mt. Agou
Végétation sur le Mt. Agou
Foret sur le Mt. Agou
Route menant sur le Mt. Agou

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